Letztes Update:
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Rotes Kreuz warnt: Blutspenden gehen wegen Angst vor Virus zur Neige

18:00
02.03.2020
Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes zeigt sich alarmiert angesichts der deutlich sinkenden Spendebereitschaft. "Das liegt vor allem an der völlig übertriebenen Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus", sagte der Sprecher für Hessen und Baden-Württemberg, Eberhard Weck, am Montag in Frankfurt der dpa. Die Zahlen gingen allerdings auch saisonal zurück wegen der derzeit herrschenden Influenzasaison.

Für die beiden Bundesländer reiche der Lagerbestand an Blutprodukten nur noch für zwei Tage aus. «Die Leute kaufen wie wild ein, sie igeln sich ein vor Sorge und vergessen zu spenden.» Dabei sei die Zahl der Infektionen in den beiden Ländern noch minimal. "Wie soll das erst werden, wenn diese Zahl mal stärker steigt?", fragte Weck. Besonders betroffen seien Krebspatienten. "Ohne Blutspenden werden wirklich Menschen sterben. Und dann nicht am Coronavirus", kritisierte Weck.

Die Freiburger Uniklinik verschiebt nach eigenen Angaben bereits planbare Operationen bei einigen Patienten. "Da überall Mangel an Blutreserven besteht, können sich die Blutspendedienste nicht gegenseitig aushelfen", sagte Markus Umhau, der Ärztliche Leiter der Blutspendezentrale am Universitätsklinikum Freiburg.

(dpa/lsw)

Rosenfeld: Kein Schüleraustausch wegen Corona-Virus

16:05
02.03.2020

Der Schüleraustausch zwischen Rosenfeld und der Partnerstadt Moissy-Cramayel wird dieses Jahr nicht stattfinden.

In Frankreich wurden auf nationaler Ebene sämtliche Ausfahrten ins Ausland wegen des Corona-Virus untersagt. Dies teilt Dorothee Kadelbach vom Progymnasium mit. Damit fällt auch der Empfang der französischen Austauschschüler am Mittwoch im Rosenfelder Rathaus weg.

sb

Corona-Infektionen in deutsch-französischem Grenzgebiet

14:46
02.03.2020
Französische Gesundheitsbehörden haben im Grenzgebiet zu Deutschland mehrere Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Bei drei registrierten Fällen handelte es sich um eine Mutter und ihre ein und fünf Jahre alten Kinder aus dem Département Haut-Rhin, wie die regionale Gesundheitsbehörde ARS am Montag mitteilte. Sie seien im Universitätsklinikum im elsässischen Straßburg zur Behandlung und nicht schwer erkrankt.

Außerdem sei dort eine 32-Jährige positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden, so die Behörde. Ihr 36 Jahre alter Partner war bereits vergangene Woche als erster bestätigter Fall in Straßburg in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Mann war zuvor in der italienischen Lombardei. Im Krankenhaus in Nancy, das ebenfalls in der Region Grand-Est liegt, wurden zudem ein 50 Jahre alter Vater und sein 23-jähriger Sohn behandelt, wie ARS mitteilte.

dpa

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