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Coronavirus: Spielabsage im Südbadischen Fußballverband

17:14
28.02.2020
Aufgrund eines möglichen Infektionsrisikos infolge des Coronavirus ist ein Fußball-Kreisligaspiel in Südbaden abgesagt worden. Das Nachholspiel zwischen dem FC Sexau und und dem SV Breisach in der Kreisliga A Freiburg werde nicht wie geplant am Sonntag stattfinden, teilte der Südbadische Fußballverband am Freitag mit. Der Grund: Zwei Spieler des FC Sexau seien in einem Freiburger Unternehmen tätig, in dem Medienberichten zufolge infizierte Patienten arbeiten sollen.

Zuvor hatte der Südbadische Fußballverband dazu aufgerufen, auf das übliche Händeschütteln bei Spielen zu verzichten, aber im Allgemeinen noch keinen Grund für Spielabsagen gesehen: «Wir beobachten die Entwicklung aber weiterhin aufmerksam und stehen mit den Gesundheitsbehörden in Kontakt», hieß es von Seiten des Verbands. Schiedsrichter, Vereine und Verbandsmitarbeiter seien schriftlich über Verhaltensempfehlungen informiert worden.

dpa

Otto

Dem Infizierten in Rottweil geht es besser

17:02
28.02.2020
Beim Gesundheitsamt laufen wegen des Coronavirus die Telefone heiß. Bei einer Pressekonferenz mit Landrat Wolf-Rüdiger Michel lautete die Botschaft: "Es gibt aktuell keinen neuen Fall, die Lage ist unter Kontrolle."

Michel stellte klar, dass man natürlich immer nur von einem "Jetzt-Zustand" sprechen können. Für den Freitag hieß das, dass es weiter bei einem bestätigten Corona-Fall im Landkreis bleibt. Dem 32-jährigen Infizierten gehe es sogar leicht besser. Bei seinen Angehörigen, die negativ getestet wurden, gebe es weiterhin keine Auffälligkeiten.

Die Familie habe sich "mustergültig" verhalten, in "Selbstquarantäne" die Reise absolviert und sich umgehend an das Gesundheitsamt gewandt. Der 32-Jährige, seine Frau und sein Kind hätten weder an einer Fasnetsveranstaltung noch sonst in irgendeiner Weise am gesellschaftlichen Leben teilgenommen.

Allerdings, so Sostak, sei man nun "konfrontiert" mit einer Schulklasse, die "vor einiger Zeit" aus Oberitalien zurückgekehrt sei. Das war bereits vor der Fasnet, wie zu erfahren ist. Dass die Schüler also schon auf der Fasnet unterwegs waren, wird nun ebenfalls in Rottweil diskutiert. Ärztin Petra Sostak sagt hierzu, dass die Klasse nicht im zu dem Zeitpunkt der Reise geltenden Risikogebiet in Lodi gewesen sei. Die "einfachste Vorgehensweise", so Michel, sei hier, die Schüler nächste Woche noch zu Hause zu lassen, bis die 14 Tage Inkubationszeit vorbei seien, und die Lage zu beobachten. Man stehe in Kontakt mit der Schulleitung.

Mehr im Artikel auf unserer Website.

Corinne Otto

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