Letztes Update:
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Versorgung mit Lebensmitteln gesichert

15:12
14.03.2020
 Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sieht die Versorgung mit Lebensmitteln in Deutschland in der Corona-Krise gesichert. Er habe sich am Freitag mit Vertretern der Lebensmitteldiscounter getroffen. «Es besteht kein Grund zur Sorge, dass wir irgendwo Knappheiten haben. Es haben zwar alle bestätigt, dass sie logistische Schwierigkeiten haben; aber die Lager sind so bestückt, dass keiner Angst haben muss, dass etwas ausgeht», sagte der Minister der «Bild»-Zeitung (online). Es gebe für panische Reaktionen und Hamsterkäufe keinen Anlass.

«Trotzdem arbeiten wir gemeinsam mit den Discountern und Supermärkten daran, auch in schwierigeren Situationen genug Versorgung zu haben», fügte Scheuer hinzu. Es gebe Pläne für den Fall, dass sich die Situation zuspitze. Wenn zum Beispiel Polen die Grenzen schließe, habe das direkte Auswirkungen auf die Versorgungslage in Deutschland. Viele Lkw-Fahrer kämen aus Polen, wenn sie fehlten, «haben wir ein echtes Problem. Wenn wir dann zu Engpässen kommen, kann die Bundeswehr die Versorgung auffangen.» Das sei aber ein Szenario für den schlimmsten Fall, «soweit sind wir noch nicht», stellte Scheuer fest.

(dpa)

Schulen und Kitas im Kreis Freudenstadt bereits am Montag geschlossen

14:58
14.03.2020
Das Landratsamt Freudenstadt teilt mit, dass Schulen und Kitas im Kreis Freudenstadt bereits ab Montag, 15. März, geschlossen sind.

In einer Pressemitteilung heißt es, dass sich die Lage im Landkreis Freudenstadt seit Freitag deutlich verschlechtert habe. So habe es am Freitag um 14 Uhr lediglich zwei positiv getestete Personen im Kreis gegeben. Bis zur Stunde sei diese Zahl bereits auf zehn Fälle angestiegen.

Hinzu komme, dass etliche der getesteten Patienten kürzlich aus der Gegend um Ischgl zurückgekehrt seien. Tirol wurde mittlerweile zum Risikogebiet erklärt. Weiter sei bekannt, dass weitere Bürger aus dem Landkreis vor wenigen Tagen mit Bussen aus derselben Region zurückgekehrt seien. "Es gilt nun zu verhindern, dass Schüler, die sich darunter befanden, am Montag mit anderen Schülern in Kontakt kommen", heißt es.

Das Kultusministerium legt Wert darauf, dass Schüler am Montag mit Hausaufgaben für die nächsten zwei Wochen versorgt werden. Landrat Klaus Michael Rückert bittet die Schulen, dies auf schriftlichem oder elektronischem Weg sicherzustellen.

Die Betreuung von Kindern, deren Eltern in systemrelevanten Berufen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Lebensmittelproduktion und Infrastruktur und andere) berufstätig sind, die vom Kultusministerium sowie den Städten und Gemeinden über das Wochenende mit großer Kraftanstrengung organisiert wird, kann laut Pressemitteilung selbstverständlich auch am Montag stattfinden.

(pm/sb)

Marijan Murat
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