Letztes Update:
20200331112624

Chatbot beantwortet online wichtigste Fragen

12:15
14.03.2020
Das Landratsamt Ortenaukreis hat einen Chatbot ins Netz gestellt, der die wichtigsten Fragen zum Coronavirus beantworten soll.

Chatbot bedeutet im Grunde „Chatten mit einem Roboter“. Er beantwortet über das Internet automatisiert Anfragen von Kunden, erbringt Dienstleistungen oder informiert.

Der Chatbot liefert Antworten zu den häufig gestellten Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2. Anhand von Schlüsselwörtern erkennt das System, welches Anliegen der Nutzer hat und sucht die passenden Antworten aus der hinterlegten Datenbank heraus.

Der Chatbot ist auf der Startseite des Landratsamtes unter www.ortenaukreis.de verlinkt.

(pm/sb)

FAKE! Keine weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens

12:08
14.03.2020
Das Bundesgesundheitsministerium hat die Bevölkerung vor Falschnachrichten und Panikmache in der Corona-Krise gewarnt. «Achtung Fake News», schrieb das Ministerium am Samstag auf Twitter. «Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit/die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen.»

Ein Sprecherin äußerte sich auch zur Aussage von Minister Jens Spahn, wonach sich alle Reiserückkehrer aus Italien, Österreich und der Schweiz selbst für zwei Wochen in Quarantäne begeben sollten. Dabei handele es sich um eine Empfehlung, erklärte eine Sprecherin.

«Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, in der Schweiz oder in Österreich waren: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zwei Wochen zu Hause», hatten Spahn und sein Ministerium am Freitagabend jeweils auf Twitter geschrieben. Dies gelte «unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht».

(dpa)

Schwarzwald-Baar-Klinikum ordnet für Mitarbeiter Mundschutz an

11:45
14.03.2020
Das Schwarzwald-Baar-Klinikum hat für seine Mitarbeiter angeordnet, dass sie bei Erkältungssymptomen einen "chirurgischen Mund-Nase-Schutz" während der gesamten Arbeitszeit tragen müsssen. Außerdem werden bei allen Mitarbeitern mit Erkältungssymptomen Abstriche entnommen

(sb)

Handel klagt über Umsatzverluste

11:25
14.03.2020
Der Handelsverband fürchtet angesichts der drastischen Einschränkungen durch die Coronavirus-Krise um die Existenz vieler Geschäfte. Die Händler im Südwesten stünden im Moment vor den größten organisatorischen und logistischen Herausforderungen aller Zeiten, sagte Verbandspräsident Hermann Hutter am Samstag und forderte umfassende Unterstützung von Seiten der Politik. «Viele Händler im Land brauchen die Hilfen schnellstmöglich, sonst werden Betriebe vor dem Aus stehen», warnte er. Dass die Fixkosten weiter liefen, die Umsätze aber zurückgingen, bringe viele der 40.000 Betriebe im Land in Existenznöte.

Laut einer Umfrage des Verbandes klage bereits die Mehrheit der Händler über Umsatzeinbrüche um bis zu 50 Prozent. Die Zahl der Kunden in den Geschäften gehe zurück, und die Kunden, die noch kämen, seien stark verunsichert. Fast alle befragten Händler fürchteten zudem noch eine weitere Verschärfung der Situation, hieß es. «Wir hoffen nun vor allem darauf, dass die Politik die Nerven behält und die Geschäfte offen bleiben dürfen», sagte Hutter.

Die bereits beschlossenen Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld bezeichnete Hutter als sehr gute Maßnahme, die nun aber auch schnellstens umgesetzt werden müsse. Zudem brauche der Handel nach Möglichkeit Steuerstundungen, erweiterte Möglichkeiten für Abschreibungen und Liquiditätshilfen. Darüber hinaus sollten die bürokratischen Anforderungen zurückgeschraubt werden. «Was wir jetzt nicht brauchen können, sind irgendwelche Betriebsprüfungen jeglicher Art, die die Unternehmen in einer angespannten Lage noch mehr unter personellen Druck bringen», betonte Verbands-Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann.

(dpa/lsw)

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