Um volle Wartebereiche und damit ein höheres Ansteckungsrisiko zu vermeiden, optimiert das Landratsamt Ortenaukreis ab Montag, 16. März, die Steuerung seines Publikumsverkehrs. Auch dort, wo es bisher offene Sprechzeiten gab, sind bis auf weiteres Besuchstermine nur noch nach vorheriger telefonischer Absprache oder Onlinereservierung möglich. Das gilt insbesondere für die Ämter und Aufgabenbereiche mit hohem Besucheraufkommen wie unter anderem in der KFZ-Zulassungsbehörde, der Führerscheinstelle, dem Migrationsamt, dem Amt für Soziales und Versorgung, dem Jugendamt und der Kommunalen Arbeitsförderung.
„Generell bitten wir darum, Anliegen, die nicht zwingend durch eine persönliche Vorsprache erledigt werden müssen, durch ein Telefonat, E-Mails oder durch den postalischen Versand von Unterlagen anzubringen“, so Olaf Neumann, Leiter der Zentralen Organisation. Soweit persönliche Vorsprachen unumgänglich sind, bittet das Landratsamt darum, vorab telefonisch einen Termin zu vereinbaren. „Sofern sich Kunden krank fühlen und etwa Schnupfen, Husten oder ähnliches haben, kommen sie bitte nicht ins Landratsamt, sondern bleiben im Sinne des Gemeinwohls zuhause bis sie wieder gesund sind“, bittet Neumann die Bürger um Verständnis und Mithilfe. Im Falle dass man einen Antrag stellen wolle, bei dem das Abgabedatum entscheidend ist, stelle das Landratsamt eine schriftliche Bestätigung aus, damit wenn nötig Fristen gewahrt bleiben.
(pm/sb)