„Es ist zu vermuten, dass es zu Lieferengpässen bei Medikamenten kommt, weil viele Wirkstoffproduzenten in China ansässig sind, aber wirklich belegen kann das im Augenblick noch niemand“, erklärte Jens-Andreas Münch, Präsident der Apothekenkammer Sachsen-Anhalt. Als neuartige Infektionskrankheit dürfe man das Corona-Virus durchaus nicht auf die leichte Schulter nehmen, „aber man muss den Leuten aktuell auch etwas die Panik nehmen“. Vermehrt decken sich aktuell Kunden mit Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel in seiner Nordpark-Apotheke in Magdeburg ein. „Ordentliche, normale Hygienemaßnahmen sind hingegen die besten Vorsorgemaßnahmen“, so Münch. Derzeit gibt es einen Ansturm auf Schutzmasken. Für gesunde Menschen in Deutschland ist es nicht nötig, im Alltag Atemmasken zu tragen.
Online-Redaktion