Magdeburgs größter Industriearbeitgeber, der Maschinenbauer FAM, hat durch frühzeitige Umplanungen und Krisen-Management bisher geringfügig Verluste wegen der Corona-Krise erlitten. Einige Aufträge könnten derzeit wegen der Corona-Auflagen in anderen Ländern auf den Baustellen nicht plangemäß umgesetzt werden. In der Produktion in Magdeburg versuche man flexibel zu reagieren und Aufträge vorzuziehen, sagte Geschäftsführerin Britta Hübner. Aktuell sei ein nur sehr geringer Teil der weltweit 1500 Mitarbeiter in Kurzarbeit, zum Beispiel Personal der FAM-Tochtergesellschaften in der Lausitz, in Magdeburg ist der Bereich Pulverbeschichtung betroffen.
Gert Glowinski