Letztes Update:
20200608123633
Foto: Michael Kappeler/dpa

17:56
23.04.2020
UPDATEDeutschland muss nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel zur Wiederherstellung Europas nach der Pandemie mehr in den europäischen Haushalt zahlen. Das sagt Merkel nach dem EU-Schaltgipfel, ohne eine Größenordnung zu nennen. Das sei richtig und gut so. Die EU-Staaten seien unterschiedlich schwer von der Corona-Krise betroffen. Die Kommission sei nun beauftragt worden zu schauen, wie die Architektur eines Wiederaufbaufonds aussehen könnte. 
Zuvor billigte der EU-Gipfel das vereinbarte Paket mit  Kredithilfen von bis zu 540 Milliarden Euro für Kurzarbeiter, Unternehmen und verschuldete Staaten. Die Hilfen sollen zum 1. Juni bereitstehen. Merkel geht davon aus, dass das europäische Hilfsprogramm rechtzeitig in Kraft tritt. Mit größeren Hürden - etwa im Deutschen Bundestag - rechnet sie nicht.

12:40
23.04.2020
Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO ruft die europäischen Länder zu Vorsicht bei der Lockerung der ergriffenen Maßnahmen auf. Jede Mäßigung der Maßnahmen zum sozialen und körperlichen Abstandhalten müsse mit äußerster Vorsicht in Erwägung gezogen und schrittweise unternommen werden, so WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. "Wir befinden uns weiter in sehr turbulenten Gewässern und werden das noch für einige Zeit sein", sagt Kluge. Einen schnellen Weg zurück in den Alltag gebe es nicht. "Wir dürfen uns nicht erlauben, zu glauben, dass wir sicher sind."

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