Frankreichs Wirtschaftsminister
Bruno Le Maire spricht sich
für eine Öffnung aller Geschäfte im Land nach dem Ende der Ausgangsbeschränkungen aus. Frankreich trete am 11. Mai in eine zweite Phase des Übergangs ein, in der die Geschäfte wieder aufgenommen werden, sagt er dem Sender Franceinfo. Das gelte aber nicht für Restaurants und Bars. Eine übereilte Öffnung in dieser Branche sei falsch. Ein
Datum für eine mögliche Öffnung gebe es bisher noch nicht.
Er betont außerdem, dass
Unternehmen, die ihren Hauptsitz in einer Steueroase haben, keinen Anspruch auf finanzielle Hilfen hätten: "Es versteht sich von selbst, dass ein Unternehmen, das seinen Steuerhauptsitz oder Tochtergesellschaften in einem Steuerparadies hat, und das möchte ich mit Nachdruck sagen, nicht in den Genuss staatlicher Finanzhilfen kommen kann."
In Frankreich gelten seit Mitte März strenge Ausgangsbeschränkungen.