Letztes Update:
20200608123633

12:00
23.04.2020
Eine große schwarze Trauerschleife an der Puerta de Alcalá in Madrid erinnert an die fast 22.000 Corona-Toten des Landes. Das meterhohe Transparent wurde am Morgen bei einer feierlichen Zeremonie angebracht. Anschließend nahm Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida an einer Schweigeminute teil. Die Puerta de Alcalá ist eines der Wahrzeichen der spanischen Hauptstadt - ähnlich dem Brandenburger Tor in Berlin oder dem Arc de Triomphe in Paris. Spanien ist mit fast 210.000 Infizierten eines der am stärksten von der Pandemie getroffenen Länder.

11:55
23.04.2020
Ein Gericht in Prag hat einen Großteil der Maßnahmen der tschechischen Regierung für rechtswidrig erklärt. Konkret handelt es sich um die Ausgangsbeschränkungen für die Bevölkerung sowie die Schließung des Einzelhandels. Die Maßnahmen hätten als Notstandsgesetze verabschiedet werden müssen, nicht als außerordentliche Verordnungen des Gesundheitsministeriums, entschieden die Richter. Die Regierung von Ministerpräsident Andrej Babis habe bis Montag Zeit, dies nachzuholen, sagt eine Sprecherin des Gerichts der Deutschen Presse-Agentur. Die Entscheidung, die landesweit gilt, werde dann erst rechtskräftig.

Foto: Christian Böhmer/dpa

11:47
23.04.2020
Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire spricht  sich für eine Öffnung aller Geschäfte im Land nach dem Ende der Ausgangsbeschränkungen aus. Frankreich trete am 11. Mai in eine zweite Phase des Übergangs ein, in der die Geschäfte wieder aufgenommen werden, sagt er dem Sender Franceinfo. Das gelte aber nicht für Restaurants und Bars. Eine übereilte Öffnung in dieser Branche sei falsch. Ein Datum für eine mögliche Öffnung gebe es bisher noch nicht
Er betont außerdem, dass Unternehmen, die ihren Hauptsitz in einer Steueroase haben, keinen Anspruch auf finanzielle Hilfen hätten: "Es versteht sich von selbst, dass ein Unternehmen, das seinen Steuerhauptsitz oder Tochtergesellschaften in einem Steuerparadies hat, und das möchte ich mit Nachdruck sagen, nicht in den Genuss staatlicher Finanzhilfen kommen kann."
In Frankreich gelten seit Mitte März strenge Ausgangsbeschränkungen.