In Deutschland werden nach Schätzung des Chefvirologen der Berliner Charité, Christian Drosten, inzwischen pro Woche rund 500.000 Tests auf eine Infektion durchgeführt. "Der Grund, warum wir in Deutschland im Moment so wenige Todesfälle haben, gegenüber der Zahl der Infizierten, ist hinreichend damit zu erklären, dass wir extrem viel Labordiagnostik in Deutschland machen", so Drosten. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, geht davon aus, dass seit dem 9. März in Deutschland 410.000 Tests vorgenommen worden seien.
Letzte Schätzungen lassen vermuten, dass wöchentlich rund eine halbe Million sogenannter PCR-Tests durchgeführt würden. Dabei werden Abstriche aus Nase oder Rachen genommen und im Labor auf Viren-Erbgut untersucht.