Letztes Update:
20200608123633

05:07
22.04.2020
Reinigungsfirmen beklagen in der Krise große Einbußen. Laut dem Bundesverband des Gebäudereiniger-Handwerks ist etwa ein Drittel der Aufträge verloren gegangen. Ein Lichtblick für die professionellen Reinigungskräfte: Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge nehmen die Bürger die Arbeit der Firmen wahr und schätzen sie. 96 Prozent der Bürger halten die Arbeit der Reinigungskräfte demnach für sehr wichtig oder wichtig. Jeder Vierte finde die Arbeit wichtiger als vor der Krise, ergab eine Umfrage, die der Branchenverband initiiert hatte.
Gut 700.000 Menschen arbeiten in Deutschland als Gebäudereiniger - laut dem Branchenverband ist es das beschäftigungsstärkste Handwerk in Deutschland.

Foto: Clara Margais/dpa

03:37
22.04.2020
Das Coronavirus hat auf Mallorca schon im März zu großen Jobverlusten im Tourismussektor geführt. Die Zahl der Beschäftigten der Branche, die Beiträge an die staatliche Sozialversicherung zahlen, sei auf der spanischen Insel und den restlichen Balearen im vergangenen Monat im Vergleich zu März 2019 um 17,4 Prozent gefallen, teilt das spanische Verkehrsbüro Turespaña mit. Das bedeute den Verlust von mehr als 14.500 Arbeitsplätzen.

02:38
22.04.2020
Wegen der verheerenden wirtschaftlichen Folgen in Südafrika hat Präsident Cyril Ramaphosa ein milliardenschweres "historisches" Rettungspaket verkündet. 500 Milliarden Rand (etwa 25 Milliarden Euro) - rund 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts - würde die Regierung in die Wirtschaft und die Unterstützung der rund 58 Millionen Bürger stecken, sagt Ramaphosa in einer Ansprache an die Nation. Ramaphosa hofft dabei auch auf Unterstützung aus dem Ausland. Man sei unter anderem mit der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Gespräch.
Bereits vor der Corona-Epidemie steckte Afrikas zweitgrößte Volkswirtschaft in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Das Land mit seiner hohen Arbeitslosigkeit und brutalen sozialen Ungleichheit kämpft seit Jahren mit strukturellen wirtschaftlichen Problemen und einer unzuverlässigen Stromversorgung