Der
ehemalige Bundesliga-Manager Wolfgang Holzhäuser spricht sich
für "Investoren-Modelle" zur Zukunftssicherung von Fußballvereinen aus. Die Krise zeige,
dass ein Teil der Profi-Clubs nicht krisenfest sei, schreibt er in einem Beitrag für das Fachmagazin "
Kicker". Die Clubs sollten die Gelegenheit nutzen, um "ihre
Finanzierung auf eine
langfristige, damit solidere und breitere Basis zu stellen", meint der langjährige Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen. "Eine
Abgabe von Anteilen am Club an Investoren oder Werbepartner ist
eine Möglichkeit, die
Finanzstruktur auf solide Füße zu stellen, sofern dies der
Verbandsvorschrift, wonach kein Investor mehr als
49,9 Prozent haben darf (
50+1-Klausel), entspricht", so Holzhäuser.