Der
Cellist und
Festspielintendant Jan Vogler sieht die
Krise nicht nur als historischen Einschnitt in den Musikbetrieb. Er habe das Gefühl, dass für die Menschen
ein neues Zeitalter anbricht, sagt der
56 Jahre alte Künstler: «Es findet ein
Umdenken statt,
das weit über die Corona-Krise hinausgeht. Deshalb versuche ich, meine Sensoren darauf einzustellen." Er sehe die Krise auch als Chance, um ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Lösungen für Probleme zu finden.
Corona habe gezeigt,
wie verletzlich die Welt ist: "
Die Natur fordert Respekt von uns, wir haben das durch den technischen Fortschritt nur vergessen."