Letztes Update:
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Armin Laschet, CDU-Politiker und Ministerpräsident. Foto: Frederico Gambarini/dpa

12:48
19.04.2020
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet geht davon aus, dass die staatlichen Hilfen nicht alle Betriebe vor den Auswirkungen durch die Corona-Krise retten können. "Mancher Betrieb wird vielleicht nicht mehr da sein", so der CDU-Politiker im Gespräch dem Deutschlandfunk (Interview der Woche). Er warne vor der Illusion, dass Rettungsschirme alle angeschlagenen, krisengeplagten Unternehmen auffangen könnten. Der Gesamtschaden der Krise sei kaum zu beziffern.
Außerdem spricht sich dafür aus, dass Kirchen, Synagogen und Moscheen möglichst bald wieder zu öffnen. "Wenn man Läden öffnet, darf man auch in Kirchen beten", erklärt er. Dass sich Menschen nicht zu Gottesdiensten treffen dürften, sei eine massive Einschränkung der Grundrechte, die man jeden Tag aufs Neue begründen müsse. 

12:18
19.04.2020
Zwei Zivilisten, die im Dienst der Nato-geführten Kosovo-Schutztruppe KFOR standen, sind an Covid-19 gestorben. Dies teilt das KFOR-Hauptquartier mit. Eine nicht näher genannte Anzahl KFOR-Angehöriger sei positiv getestet worden. Die Mitteilung geht nicht darauf ein, wie viele Soldaten und Zivilbedienstete unter den Infizierten sind.

12:13
19.04.2020
Migranten sind von einem spanischen Rettungsschiff auf eine Quarantänefähre vor Italien gebracht worden. Die 34 Migranten der "Aita Mari" seien wegen der Pandemie auf die private Fähre "Rubattino" vor Palermo transferiert worden, teilt die italienische Küstenwache mit. Dort sind bereits 146 Menschen, die das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" auf dem Mittelmeer vor Libyen gerettet hatte. Alle sollen zwei Wochen auf der Fähre isoliert werden. Die Regierung in Rom betont erneut, dass die Menschen in der aktuellen Corona-Krise nicht an Land könnten. Italien hatte seine Häfen wegen des Gesundheitsnotstands für nicht sicher erklärt.