Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet geht davon aus, dass die staatlichen Hilfen nicht alle Betriebe vor den Auswirkungen durch die Corona-Krise retten können. "Mancher Betrieb wird vielleicht nicht mehr da sein", so der CDU-Politiker im Gespräch dem Deutschlandfunk (Interview der Woche). Er warne vor der Illusion, dass Rettungsschirme alle angeschlagenen, krisengeplagten Unternehmen auffangen könnten. Der Gesamtschaden der Krise sei kaum zu beziffern.
Außerdem spricht sich dafür aus, dass Kirchen, Synagogen und Moscheen möglichst bald wieder zu öffnen. "Wenn man Läden öffnet, darf man auch in Kirchen beten", erklärt er. Dass sich Menschen nicht zu Gottesdiensten treffen dürften, sei eine massive Einschränkung der Grundrechte, die man jeden Tag aufs Neue begründen müsse.