Der
Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) warnt laut
"Bild am Sonntag", den gut
223.000 Betrieben der Branche gingen bis Ende April
rund 10 Milliarden Euro Umsatz verloren. "Ohne zusätzliche staatliche Unterstützung, steht
jeder dritte Betrieb vor der Insolvenz", so Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges im Gespräch mit der Zeitung. "Das sind
70.000 oft inhabergeführte Unternehmen, die die gastronomische Vielfalt unseres Landes ausmachen."
Bundesfinanzminister Olaf Scholz stellt besonders betroffenen Hoteliers und Restaurantbetreibern
finanzielle Unterstützung in Aussicht. "Natürlich schauen wir genau, ob und wo wir gezielt weitere Hilfen benötigen", sagt Scholz der
"Welt am Sonntag". Mit Blick auf die Lage der Gastro-Branche sagt
Wirtschaftsminister Peter Altmaier der
"Bild am Sonntag": "Wir werden hier auch zusätzliche Hilfen benötigen, damit
nicht ein Großteil der Unternehmen aufgibt und vom Markt verschwindet".