Letztes Update:
20200608123633

05:53
18.04.2020
Es gibt weiterhin Kritik an den Regelungen der Politik zu den schrittweisen Ladenöffnungen: Das Kriterium von 800 Quadratmetern Verkaufsfläche für Geschäfte, die wieder öffnen dürfen, sei willkürlich gewählt, sagt der Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbundes, Ludwig Veltmann. Dies werde zu Wettbewerbsverzerrungen führen - beispielsweise bei sich überlappenden Sortimenten in nun wiedereröffneten Geschäften einerseits und weiterhin geschlossenen Geschäften andererseits. 
Die starre Fixierung auf die reguläre Verkaufsfläche müsse geändert werden. Stattdessen wären Vorgaben hinsichtlich Hygiene, Zutrittssteuerung und Mindestabstand auch für größere Flächen ausreichende Kriterien, um dem Ziel eines guten Infektionsschutzes gerecht zu werden. 

05:46
18.04.2020
Der Deutsche Städtetag rechnet bei der Wiedereröffnung kleinerer Geschäfte an diesem Montag mit Zurückhaltung der Kunden. "Wir gehen davon aus, dass die Bevölkerung die wiedergewonnenen Möglichkeiten ab Montag gerne nutzen wird", so Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. "Aber wir erwarten jetzt auch nicht den riesigen Ansturm: Die Geschäfte, die jetzt wieder öffnen, sind eine Woche später noch genauso erreichbar." 

04:48
18.04.2020
In den USA sind mindestens 7000 Menschen in Seniorenheimen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit stehen rund ein Fünftel aller Todesfälle infolge der Corona-Pandemie in den USA in Verbindung mit einer solchen Einrichtung, wie aus einer Zählung der New York Times hervorgeht.
Im am schlimmsten von der Pandemie getroffenen Bundesstaat New York seien in 72 Einrichtungen jeweils mindestens fünf oder mehr Todesfälle infolge des Virus registriert worden, berichtet die Zeitung. Im benachbarten Bundesstaat New Jersey standen demnach insgesamt mehr als 1500 Corona-Todesfälle in Verbindung mit Pflegeeinrichtungen.

04:11
18.04.2020
Die Corona-Pandemie hat nach Ansicht von Experten auch Folgen für die deutschen Wälder sowie den Holzhandel. Es fehle derzeit an Personal, das Schadholz aus Wäldern entferne und neue Bäume pflanze, sagt der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Georg Schirmbeck, in einem Interview der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Dabei kommen in Deutschland häufig Spezialfirmen aus Osteuropa zum Einsatz", so Schirmbeck. "Die kommen wegen Corona jetzt aber nicht über die Grenze."
Auch der Handel mit Holz sei weitgehend zum Erliegen gekommen, sagt der Forstwirtschaftspräsident. Viele Sägewerke stünden derzeit still, und auch die Möbelindustrie habe die Produktion zurückgefahren. "Das wird sich mittelfristig auch in den Möbelhäusern bemerkbar machen durch knappere Angebote."