Islands Forstverwaltung ermutigt Menschen, denen wegen der strengen Corona-Maßnahmen körperliche Nähe fehlt, im Wald Trost zu suchen. Auf ihrer Internetseite empfiehlt die Behörde, Bäume zu umarmen. "Wenn du einen Baum umarmst, fühlst du es zuerst in deinen Zehen, dann in den Beinen, in deiner Brust und schließlich in deinem Kopf", sagte ein Förster dem isländischen Rundfunk RUV. Er empfiehlt, dabei die Augen zu schließen.
Im großen Wald Hallormsstadur im Osten des Landes hätten Forstmitarbeiter die Waldwege von Schnee geräumt, damit Besucher sich frei bewegen können, ohne anderen zu nahe zu kommen. Sie empfehlen, sich einen Baum tiefer im Wald auszusuchen, damit nicht einer mehrmals umarmt und zur Infektionsquelle wird. Der Aufruf käme bei den Isländern gut an. "Wir sehen, dass viele in den sozialen Medien Bilder posten, wie sie einen Baum umarmen."