Nach dem Ausnahmezustand können die Kliniken in Österreich schrittweise wieder in einen Normalbetrieb übergehen. So sollen zum Beispiel verschobene Operationen nun wieder möglich werden, sagt Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Wichtig sei, dass zugleich Reserven für einen etwaigen Anstieg der Corona-Fälle blieben. Das werde "ein von Vorsicht geprägter Prozess", der sich über Wochen erstrecken werde, so der Minister. Die stringenten Besuchsregeln sollen sich nicht ändern.
Die Alpenrepublik rechnet bis Ende April mit einer weiteren deutlichen Abnahme der Corona-Patienten in den Krankenhäusern. Aktuell lägen rund 900 Menschen mit Covid-19 in den Kliniken, Ende April dürften es noch 500 sein, heißt es. Auffallend sei, dass in Österreich wesentlich weniger positiv getestete Menschen ins Krankenhaus müssten als in vielen anderen Ländern.