Letztes Update:
20200608123633
Deshalb mein Rat: Bei starken Schmerzen oder Anzeichen auf schwere Erkrankungen, wie zum Beispiel Blinddarmentzündungen oder Schlaganfall- und Herzinfarktsymptome, bitte immer einen Arzt konsultieren. 05:47
17.04.2020

05:47
17.04.2020
Ärztepräsident Klaus Reinhardt ruft die Bürger auf, trotz Pandemie bei Krankheitssymptomen oder Schmerzen Arztpraxen aufzusuchen. "Es gibt tatsächlich eine Vielzahl von chronisch Erkrankten, die aktuell nicht in den Praxen erscheinen, obwohl sie das normalerweise tun würden", so Reinhardt der im Gespräch mit "Rheinischen Post".

"Auch die Zahl der Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten in den Kliniken ist gerade rückläufig."
Es sei zu befürchten, dass diese Menschen Praxen und Kliniken aus Angst vor einer Coronavirus-Infektion meiden, sagt der Präsident der Bundesärztekammer. 

05:29
17.04.2020
Nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts ist die Ansteckungsrate in Deutschland gesunken. Laut der aktuellen RKI-Statistik steckt jeder Infizierte nunmehr weniger als einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 0,7. Das bedeutet, dass die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht, wie das RKI berichtet. Anfang März lag die wichtige Kennziffer noch bei drei, am 8. April bei 1,3 - jeweils mit einer gewissen Schwankungsbreite. Die Kennzahl gibt an, wie viele Menschen eine erkrankte Person im Durchschnitt infiziert. 
Wie es heißt, müsse die Reproduktionszahl unter 1 liegen, um die Pandemie abflauen zu lassen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bereits deutlich gemacht, dass schon vermeintlich kleine Änderungen der Reproduktionszahl erhebliche Folgen haben können. Laut RKI sei eine Lockerung der Maßnahmen nicht nur die Reproduktionszahl relevant, sondern auch der Anteil immuner Menschen in der Bevölkerung sowie die Kapazitäten des Gesundheitssystems.