Letztes Update:
20200608123633

07:25
16.04.2020
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) begrüßt zwar die ersten Lockerungen in der Corona-Krise für einige Wirtschaftszweige, äußert aber auch Kritik an einzelnen Regelungen. "Mir erschließt sich die 800-Quadratmeter-Grenze zum Beispiel nicht", so Industriepräsident Dieter Kempf im Deutschlandfunk

Zur Begrenzung des individuellen Ansteckungsrisikos sei diese Größe aber kaum geeignet, meint Kempf. Stattdessen hätten andere Kriterien - wie etwa die Ausarbeitung von Hygiene-Konzepten - eher ausschlaggebend sein sollen. Auch eine "verbindliche Ansage" zum Tragen von Mundschutz etwa in Geschäften des Einzelhandels hätte er sich gewünscht.

07:23
16.04.2020
In der Bundeshauptstadt sollen die Abiturprüfungen bereits am kommenden Montag starten. Das kündigt Bildungssenatorin Sandra Scheeres im Interview mit dem RBB-Inforadio an. Berlins Schulen sollen dann schrittweise ab der Woche darauf öffnen: "Wir in Berlin werden am 27. April in den 10. Klassen anfangen", erklärt die Senatorin. 

"In den Grundschulen werden wir am 4. Mai mit der sechsten Klasse an den Start gehen", so Scheeres. Sie versichert, in den Schulen werde auf die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie geachtet - beispielsweise müssten die Tische der Schüler 1,50 Meter auseinander stehen.

06:50
16.04.2020
Der Präsident der evangelischen Diakonie, Ulrich Lilie, schlägt eine Art "Corona-Knigge" zum Umgang miteinander in den aktuellen Krisenzeiten vor. "Wir müssen einen Corona-Knigge entwickeln. Das heißt: eine Kultur der gegenseitigen Rücksichtnahme und der Solidarität", so der Leiter des Wohlfahrtverbands im Deutschlandfunk
Lilie begrüßt zugleich die Beschlüsse von Bund und Ländern, Pflegeeinrichtungen besonders zu schützen. "Wir brauchen jetzt Augenmaß und die richtige Reihenfolge. Und wir müssen überlegen, wie wir stationäre Einrichtungen wieder zugänglich machen", sagt er. Die Beschlüsse von Bund und Ländern sehen besondere Schutzkonzepte für Pflegeheime sowie Senioren- und Behinderteneinrichtungen vor. Zugleich soll eine "vollständige soziale Isolation der Betroffenen" vermieden werden.