In Afghanistans Hauptstadt Kabul näht der Künstler Amanullah Kaliwal bis zu 500 Masken am Tag und verschenkt sie dann. "Ich bin Masken einkaufen gegangen, um sie an die Menschen zu verteilen", erzählt der 30-jährige Schneider. Als er wegen der starken Nachfrage nicht mehr genug finden konnte, habe er dann die Entscheidung getroffen, sie selbst herzustellen.
"Ich freue mich, wenn ich Menschen auf diese Weise helfe. Ich werde die Arbeit fortsetzen, solange wir in Quarantäne sind und ich es mir leisten kann", sagt Kaliwal, der die Materialien aus eigener Tasche zahlt. Bisher habe er schon 5000 Masken genäht. Für 100 Stück gibt er umgerechnet etwa 2,50 Euro aus.