Letztes Update:
20200608123633

21:32
15.04.2020
In Afghanistans Hauptstadt Kabul näht der Künstler Amanullah Kaliwal bis zu 500 Masken am Tag und verschenkt sie dann. "Ich bin Masken einkaufen gegangen, um sie an die Menschen zu verteilen", erzählt der 30-jährige Schneider. Als er wegen der starken Nachfrage nicht mehr genug finden konnte, habe er dann die Entscheidung getroffen, sie selbst herzustellen.

"Ich freue mich, wenn ich Menschen auf diese Weise helfe. Ich werde die Arbeit fortsetzen, solange wir in Quarantäne sind und ich es mir leisten kann", sagt Kaliwal, der die Materialien aus eigener Tasche zahlt. Bisher habe er schon 5000 Masken genäht. Für 100 Stück gibt er umgerechnet etwa 2,50 Euro aus.

Foto: Valentina Petrova/AP/dpa

19:58
15.04.2020
Im überwiegend christlich-orthodoxen Bulgarien sind die Schutzmaßnahmen  über die bevorstehenden Osterfeiertage verschärft worden. Alle Märkte und Blumenbörsen müssen nun über Ostern schließen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. An den Ausfahrten der Hauptstadt Sofia und der Regionalzentren werde die Polizei zudem strikt kontrollieren, ob die Menschen ihren Wohnsitz nur mit triftigem Grund verließen, erläutert Innenminister Mladen Marinow im Fernsehsender bTV. In dem ärmsten EU-Land gilt bis 13. Mai ein Ausnahmezustand. Die vornehmlich orthodoxen Bulgaren feiern den Ostersonntag in diesem Jahr am 19. April - eine Woche später als die Westkirchen.