Der
Irak hat der internationalen Nachrichtenagentur
Reuters wegen ihrer
Berichterstattung in der Krise für drei Monate die Lizenz entzogen. Zusätzlich solle
Reuters eine Strafe von 25 Millionen Dinar (etwa 19.000 Euro) zahlen, teilt die Agentur mit. Sie zitierte dazu aus einem Schreiben der irakischen Medienaufsicht.
Reuters hatte Anfang April mit Verweis auf Quellen aus dem Gesundheitssystem berichtet, dass es im Irak Tausende bestätigte Covid-19-Fälle gebe. Offiziell lag die Zahl damals bei 772.
"Wir versuchen die Angelegenheit zu regeln", heißt es in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur. Man bedauere die Entscheidung der Behörden, stehe aber zu dem Bericht. Er basiere auf gut informierten Quellen.