Die Pläne der Bundesregierung, Geschäfte nur schrittweise zu öffnen, stoßen im Handel auf Widerstand. Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland, bezeichnet solche Überlegungen in einer Mail an Angela Merkel als "nicht sachgerecht und wissenschaftlich nicht fundiert".
Genth appelliert an die Bundeskanzlerin, sich für einheitliche, nicht diskriminierende Vorgaben für den gesamten Einzelhandel einzusetzen. Lockerungen, die etwa nach Betriebsgrößen, Verkaufsfläche oder Einzelhandelsbranchen differenzierten, führten nur zu Wettbewerbsverzerrungen, Rechtsunsicherheit und kollektiver Verunsicherung.