Letztes Update:
20200608123633

11:59
15.04.2020
Die Pläne der Bundesregierung, Geschäfte nur schrittweise zu öffnen, stoßen im Handel auf Widerstand. Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland, bezeichnet solche Überlegungen in einer Mail an Angela Merkel als "nicht sachgerecht und wissenschaftlich nicht fundiert".

Genth appelliert an die Bundeskanzlerin, sich für einheitliche, nicht diskriminierende Vorgaben für den gesamten Einzelhandel einzusetzen. Lockerungen, die etwa nach Betriebsgrößen, Verkaufsfläche oder Einzelhandelsbranchen differenzierten, führten nur zu Wettbewerbsverzerrungen, Rechtsunsicherheit und kollektiver Verunsicherung.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow. Foto: Martin Schutt/dpa

11:47
15.04.2020
Thüringen kann sich regionale Unterschiede bei Lockerungen vorstellen. Das sieht ein Papier der Landesregierung vor, das der dpa vorliegt. Darin heißt es, "Thüringen sollte - abgestimmt mit den mitteldeutschen Ländern - darauf Wert legen, dass in der Phase der Lockerung der beschränkenden Maßnahmen regionale Differenzierung Beachtung findet". Basis für Entscheidungen zu einzelnen Regionen könnten Empfehlungen von Wissenschaftlern sein.

11:40
15.04.2020
Die Deutsche Kreditwirtschaft verdoppelt das Limit für die Kartenzahlung ohne PIN-Eingabe im Handel von 25 auf 50 Euro pro Nutzung. Dieses höhere Limit bei der "hygienischen Bezahlmethode" können erste Kunden bei Händlern in Hamburg, Kassel, Frankfurt und München nutzen. Flächendeckende Umstellungen sollen folgen.