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Eisbär Vitus, Deutschland größter Eisbär und Vater von Berlins Eisbären Knut. Foto: Carsten Rehder/dpa

09:04
15.04.2020
Der Tierpark Neumünster in Schleswig-Holstein hat wegen der Zwangsschließung Notpläne für das Schlachten seiner Tiere erarbeitet. Dort stehe auch, wer im Fall des Falles zuletzt auf die Schlachtbank komme: Der 3,60 Meter große Eisbär "Vitus", sagt Zoodirektorin Verena Caspari. Hintergrund ist, dass der Tierpark zurzeit keine Einnahmen durch Besucher hat und ausschließlich durch Spenden am Leben erhalten wird. Noch reiche das Geld.

"Doch wenn - und das ist wirklich der aller worst, worst case - wenn ich kein Geld mehr habe, Futter zu kaufen, oder wenn es passieren sollte, dass mein Futterlieferant aufgrund neuer Restriktionen nicht mehr liefern kann, dann würde ich Tiere schlachten, um andere Tiere zu füttern", sagt Caspari. Das wäre dann aber der allerletzte Schritt.

Donald Trump unterschreibt das Corona-Konjunkturpaket. Foto: Evan Vucci/AP/dpa/Archiv

08:53
15.04.2020
Das US-Finanzministerium hat laut "Washington Post" angeordnet, den Namen von US-Präsident Donald Trump auf Not-Schecks für Millionen von Amerikanern drucken zu lassen. Es handle sich dabei um einen beispiellosen Schritt, der drohe, die Auslieferung an Empfänger um einige Tage zu verzögernschreibt die Zeitung unter Berufung auf namentlich nicht genannte Mitarbeiter der US-Steuerbehörde IRS.

Rund 70 Millionen Menschen sollen in der Krise einen Scheck über 1200 US-Dollar bekommen, pro Kind soll es zusätzlich 500 US-Dollar geben. Diese Direkthilfen gehören zum mehr als zwei Billionen Dollar schweren Paket der US-Regierung, das dem Einbruch der Wirtschaft entgegenwirken soll.