Virologe Ulf Dittmer sieht dem Vorhaben der
Fußball-Bundesliga, die Saison mit Geisterspielen zu beenden, mit
gemischten Gefühlen entgegen. Für unproblematisch hält er Pläne, nur rund 250 Beteiligte pro Partie in das Stadion zu lassen.
Allerdings äußert der Direktor des Essener Instituts für Virologie Zweifel, ob die angeblich
alle drei Tage geplanten Tests von Profis und Betreuern
"ethisch vertretbar" sind: "Wir haben keine unendlichen Testkapazitäten. Wir müssen unsere
Tests so vernünftig einsetzen, dass sie denjenigen Personen,
die sie wirklich benötigen, zugute kommen. Das sehe ich sehr kritisch, wenn sich die Ressourcen für die Tests nicht deutlich verbessern."