Das anstehende Sommersemester soll nach dem Willen von Studierendenvertretungen als "Kann-Semester" gewertet werden. Neben der Aussetzung der Regelstudienzeit und der freiwilligen Nutzung von Lehrangeboten fordern sie mit einer Petition auch die Verschiebung aller Fristen und das Recht, Prüfungen wiederholen zu können. So seien die Hochschulen zwar sehr bemüht, die Lehre auf Online-Formate umzustellen. Doch könnten viele Studenten absehbar nicht die erforderlichen Leistungen erbringen.
Als Lösung wird in der von deutschlandweit rund 20 Studierendenvertretungen unterzeichneten Petition an die Hochschulrektorenkonferenz vorgeschlagen, das nächste Woche beginnende Sommersemester nicht zur Regelstudienzeit zu zählen. So würden unter anderem finanzielle Nachteile etwa beim Bafög vermindert.