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"Geschlossen wegen Coronavirus-Pandemie" steht auf einem Schild am Eingang der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Foto: Martin Schutt/dpa

10:45
14.04.2020
Das anstehende Sommersemester soll nach dem Willen von Studierendenvertretungen als "Kann-Semester" gewertet werden. Neben der Aussetzung der Regelstudienzeit und der freiwilligen Nutzung von Lehrangeboten fordern sie mit einer Petition auch die Verschiebung aller Fristen und das Recht, Prüfungen wiederholen zu können. So seien die Hochschulen zwar sehr bemüht, die Lehre auf Online-Formate umzustellen. Doch könnten viele Studenten absehbar nicht die erforderlichen Leistungen erbringen.
Als Lösung wird in der von deutschlandweit rund 20 Studierendenvertretungen unterzeichneten Petition an die Hochschulrektorenkonferenz vorgeschlagen, das nächste Woche beginnende Sommersemester nicht zur Regelstudienzeit zu zählen. So würden unter anderem finanzielle Nachteile etwa beim Bafög vermindert. 

10:40
14.04.2020
Auch der deutsche Einzelhandel dringt auf eine möglichst rasche Öffnung aller Geschäfte. "Der Einzelhandel muss flächendeckend wieder öffnen dürfen, sobald dies gesundheitspolitisch vertretbar ist", sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Wenn die Läden in den Innenstädten noch lange flächendeckend geschlossen bleiben müssten, drohe "eine gewaltige Pleitewelle und somit ein bleibender Schaden für unsere vitalen Stadtzentren", warnt Genth vor der für morgen erwarteten Entscheidung von Bund und Ländern über eine Lockerung der strengen Regeln.