Letztes Update:
20200608123633

00:34
26.03.2020
Die EU-Präventionsbehörde ECDC warnt wegen der rapide ansteigenden Zahl von Covid-19-Infektionen vor einer Überlastung der Gesundheitssysteme in Europa. Das Risiko sei hoch, dass die Kapazitäten der Systeme in den Ländern der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Großbritanniens in den kommenden Wochen überschritten werden könnten, teilt das in Solna bei Stockholm ansässige Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten mit.

Mitarbeiter einer medizinischen Spezialeinheit machen im italienischen Bergamo Hausbesuche. Foto: Claudio Furlan/LaPresse/dpa

00:35
26.03.2020
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt davor, die strikten Maßnahmen zur Eindämmung des gefährlichen Coronavirus zu früh wieder aufzuheben. "Das letzte, was Länder nun brauchen, ist, dass Schulen und Unternehmen öffnen, nur um dann wegen eines Wiederauflebens (des Virus) erneut zur Schließung gezwungen zu werden", sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. US-Präsident Donald Trump will die Beschränkungen möglichst schon Ostern, also in zweieinhalb Wochen, wieder aufheben. 

00:37
26.03.2020
Weltweit sind nach Angaben von US-Experten bereits mehr als 20.000 Menschen nachweislich an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der bekannten Infektionen war bis zum Mittag auf mehr als 450.000 angestiegen, erklären Wissenschaftler der US-Universität Johns Hopkins. Bislang sind demnach rund 20.500 Menschen an den Folgen der von dem Virus ausgelösten Lungenerkrankung Covid-19 gestorben. Die meisten Opfer sind demnach in Italien, Spanien und China zu verzeichnen.

18:07
25.03.2020
Die Schulabschlussprüfungen sollen nach derzeitigem Stand trotz Corona-Krise doch in ganz Deutschland stattfinden. Darauf haben sich die Kultusminister der Länder in einer Schaltkonferenz verständigt, nachdem Schleswig-Holstein zuvor angekündigt hatte, die Prüfungen abzusagen. "Zum heutigen Zeitpunkt stellen die Länder fest, dass eine Absage von Prüfungen nicht notwendig ist", heißt es in einem gemeinsamen Beschluss. Über das weitere Vorgehen würden sich die Bundesländer eng in der Kultusministerkonferenz (KMK) abstimmen.