Der Tod eines 19-Jährigen bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei hat in Belgien trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen Unruhen ausgelöst. Die Polizei nahm bei den Vorfällen in der Gemeinde Anderlecht 57 Menschen fest, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtet. Trotz Versammlungsverbots waren im Laufe des Samstags aufgebrachte Menschen zusammengekommen. Als die Polizei versuchte, die Ansammlungen aufzulösen, eskalierte die Situation. Die Beamten seien zum Teil mit Steinen beworfen worden.
Mittlerweile sei die Situation unter Kontrolle. Der 19-Jährige war am Vorabend mit einem Motorroller vor einer Polizeistreife geflohen und schließlich mit einem Polizeiwagen zusammengestoßen. Dabei kam er ums Leben.