Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hat breite Unterstützung der Bundeswehr beim schrittweisen Ausstieg aus den Beschränkungen angeboten. "Wir haben sehr viele Köpfe, sehr viele Hände, die bereit sind zu helfen", sagt Kramp-Karrenbauer. "Es kommt jetzt darauf an, was die Länder von uns verlangen." Denkbar sei etwa der Einsatz in Gesundheitsämtern bei der Nachverfolgung von Infektionsketten. Soldaten könnten aber auch helfen, Einkäufe zu organisieren, wenn Menschen ihre Wohnung nicht verlassen könnten.
Neben einem eigenen "Corona-Kontingent" aus 15.000 aktiven Soldatinnen und Soldaten dienten etwa 17.000 Frauen und Männer in den Sanitätseinrichtungen oder in Bundeswehr-Krankenhäusern, wo auch Zivilisten versorgt werden, sagte Kramp-Karrenbauer. Zudem hätten sich rund 16.000 Reservisten gemeldet.