Letztes Update:
20200608123633
Foto: Michael Kappeler/dpa

04:37
12.04.2020
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hat breite Unterstützung der Bundeswehr beim schrittweisen Ausstieg aus den Beschränkungen angeboten. "Wir haben sehr viele Köpfe, sehr viele Hände, die bereit sind zu helfen", sagt Kramp-Karrenbauer. "Es kommt jetzt darauf an, was die Länder von uns verlangen." Denkbar sei etwa der Einsatz in Gesundheitsämtern bei der Nachverfolgung von Infektionsketten. Soldaten könnten aber auch helfen, Einkäufe zu organisieren, wenn Menschen ihre Wohnung nicht verlassen könnten.
Neben einem eigenen "Corona-Kontingent" aus 15.000 aktiven Soldatinnen und Soldaten dienten etwa 17.000 Frauen und Männer in den Sanitätseinrichtungen oder in Bundeswehr-Krankenhäusern, wo auch Zivilisten versorgt werden, sagte Kramp-Karrenbauer. Zudem hätten sich rund 16.000 Reservisten gemeldet.

Foto: Matthias Balk/dpa

02:18
12.04.2020
Die CSU im Bundestag hat einem Medienbericht zufolge Maßnahmen erarbeitet, die Deutschland und Europa im Kampf gegen künftige Viren besser aufstellen und unabhängiger von internationalen Märkten machen sollen. Die aktuelle Krise zeige, dass weltweiter Warenaustausch nicht zu Abhängigkeiten führen dürfe, zitiert die Bild am Sonntag aus einem ihr vorliegenden Fünf-Punkte-Plan. 
Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, sagt der Zeitung: "Wir müssen in Deutschland und Europa im Krisenfall aus eigener Kraft in der Lage sein, unsere Bürger und unsere Wirtschaft zu schützen." Deshalb brauche es "eine europäische Souveränitäts-Offensive". In ihrem Plan fordert die CSU-Landesgruppe, dass wichtige Medikamente sowie Schutzbekleidung und medizinische Geräte in Europa produziert werden müssen.