Afrikaner in der
südchinesischen Metropole Guangzhou beklagen
Diskriminierung und Unterstellungen, angeblich das Virus zu verbreiten. In der 13-Millionen-Stadt werden Afrikaner nach Medienberichten von ihren Vermietern kurzfristig
auf die Straße gesetzt,
in Hotels abgewiesen,
willkürlich zu Tests aufgefordert oder 14 Tage
unter Quarantäne gesetzt, auch wenn sie schon länger das Land nicht verlassen hatten. Guangzhou hat die
größte afrikanische Gemeinde in China.
Die Vorfälle sorgen für diplomatische Verstimmungen. Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union,
Moussa Faki Mahamat, fordert die chinesische Regierung auf, umgehend etwas dagegen zu unternehmen.