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20200608123633

16:06
11.04.2020
Afrikaner in der südchinesischen Metropole Guangzhou beklagen Diskriminierung und Unterstellungen, angeblich das Virus zu verbreiten. In der 13-Millionen-Stadt werden Afrikaner nach Medienberichten von ihren Vermietern kurzfristig auf die Straße gesetzt, in Hotels abgewiesen, willkürlich zu Tests aufgefordert oder 14 Tage unter Quarantäne gesetzt, auch wenn sie schon länger das Land nicht verlassen hatten. Guangzhou hat die größte afrikanische Gemeinde in China. Die Vorfälle sorgen für diplomatische Verstimmungen. Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, fordert die chinesische Regierung auf, umgehend etwas dagegen zu unternehmen.