In
Südafrika wird die verhängte dreiwöchige Ausgangssperre um
zwei Wochen bis Ende April verlängert. "Wir stehen erst am Beginn eines monumentalen Kampfes", so Präsident Cyril Ramaphosa. Der Kap-Staat hat am 27. März
eine der weltweit strengsten Ausgangssperren verhängt. Das Land hat mit bisher
2003 Infizierten und 24 Toten die höchste Zahl an Fällen in Afrika. Seit Inkrafttreten der Ausgangssperre ist der tägliche Anstieg der Neuinfektionen von 42 Prozent auf etwa 4 Prozent gesunken.
Neben Südafrika haben auf dem Kontinent auch
andere Länder - sowie die Inselgruppe der Seychellen - Notstandsgesetze und unterschiedlich
strikte Ausgehverbote erlassen. In
Botsuana, wo seit acht Tagen ein Ausgehverbot herrscht, verlängerte das Parlament den nationalen Notstand um
gleich sechs Monate.