Im Iran sind vier Bräutigame festgenommen worden, weil sie mit ihren geplanten Hochzeitsfeiern gegen die Corona-Regeln verstoßen hatten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IRNA unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtet, waren sie in der Stadt Ramschir in blumengeschmückten Autos unterwegs. Sie wollten Angebeteten zur Hochzeitsfeier abholen. Da aber derzeit Hochzeitsfeiern verboten sind, wurden die 500 geladenen Gäste nach Hause geschickt und die Bräutigame landeten auf der Polizeiwache.
Wegen der Corona-Krise beklagt die islamische Republik 4232 Todesfälle, mehr als 68.000 Infizierte sind bisher registriert worden. Etwa 70 Prozent der ohnehin schon durch US-Sanktionen geschwächten Wirtschaft sind durch die Maßnahmen gegen die Virus-Ausbreitung des Virus lahmgelegt.