In Südafrika wird die dreiwöchige Ausgangssperre um zwei Wochen verlängert. Präsident Cyril Ramaphosa begründete die Verlängerung bis Ende April mit dem Vorsichtsprinzip begründet und betont: "Wir stehen erst am Beginn eines monumentalen Kampfes". Ein Drittel der Gehälter von Mitgliedern der nationalen Regierung wie auch der in den Provinzen gehe für drei Monate lang an einen Solidaritätsfonds.
Der Kap-Staat hat am 27. März eine der weltweit strengsten Ausgangssperren verhängt, zugleich die Landgrenzen geschlossen und den Personen-Flugbetrieb eingestellt. Die von Polizei und Armee kontrollierte Beschränkung sieht ein Verlassen der Wohnung nur bei medizinischen Notfällen oder dringenden Versorgungsgängen vor.