Es ist offiziell: In Spanien wird der Alarmzustand samt strikten Ausgangsbeschränkungen um weitere zwei Wochen bis Mitternacht des 25. April verlängert. Das Parlament in Madrid stimmte am Abend dem am Wochenende von Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigten Antrag zu. Vorausgegangen war eine elfstündige Debatte, in der es viel Kritik der Opposition am Krisenmanagement der sozialistischen Regierung gab.
Die strengen Regeln haben mittlerweile Erfolg: Die Zuwachsrate der Neuansteckungen ist seit Tagen sehr niedrig, auch die Zahl der Todesfälle geht zurück, während bis heute 52.000 Patienten bereits wieder als gesund gelten. Insgesamt lag die Zahl der bestätigten Fälle bei etwa 152.000. Dennoch ist Spanien nach wie vor eines der weltweit am stärksten von Covid-19 betroffenen Länder.