Die
Regierung in Italien hat die
Strafen für Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen
drastisch erhöht. Wer sich
vorsätzlich nicht an die Quarantäneauflage halte und die Wohnung verlasse, könne
mit Gefängnis von
einem bis zu fünf Jahren bestraft werden, stand in einem veröffentlichten Dekret der Regierung in Rom. Schon zuvor hatte Ministerpräsident Giuseppe Conte auch
höhere Geldstrafen von 400 bis 3000 Euro angedroht. Das von Conte vorgestellte Dekret sieht vor, dass
regionale Autoritäten im Kampf gegen das Virus zeitweise
eigene Maßnahmen erlassen dürfen. Italiens Polizei hat seit Einführung der Ausgangsverbote am 10. März
mehr als zwei Millionen Menschen kontrolliert. Dabei habe es mehr als 100.000 Anzeigen wegen Verstößen gegeben, berichtet die Nachrichtenagentur
Ansa.