Letztes Update:
20200608123633

11:10
03.04.2020
Das Sommersemester an den Hochschulen soll in diesem Jahr trotz Corona-Krise in ganz Deutschland stattfinden und am 20. April beginnen. Darauf haben sich nach Angaben der Hamburger Bildungsverwaltung die Wissenschaftsministerien der Bundesländer verständigt.  Der Lehr- und Forschungsbetrieb solle so weit möglich stattfinden, heißt es in einer Mitteilung. "Aus dem Umstand, dass Leistungen, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht erbracht werden können, soll den Studierenden kein Nachteil entstehen."

11:08
03.04.2020
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hält eine Lockerung der Corona-Maßnahmen nach den Osterferien für möglich. Denkbar sei etwa, dass Kontaktverbote weniger strikt umgesetzt werden, wenn dafür andere Maßnahmen eingehalten werden. Eine schrittweise Lockerung der Einschränkungen solle etwa mit "dem flächendeckenden Tragen von Mund-Nasen-Schutz einhergehen", heißt es in einer Stellungnahme der Leopoldina
Zudem sprechen sich die Experten dafür aus, digitale Werkzeuge zu nutzen, in denen Personen "freiwillig und unter Einhaltung von Datenschutz sowie Persönlichkeitsrechten" Daten über mögliche Infektionswege zur Verfügung stellen. Darüber hinaus sollten die Kapazitäten für Corona-Tests weiter erhöht werden und während einer Übergangszeit auch Einrichtungen der Tiermedizin genutzt werden. 

Wenn die Sicherheit eurer Großeltern bedeutet, dass ihr sie nicht persönlich besuchen könnt, dann sprecht täglich mit ihnen, damit sie sich nicht alleine fühlen. Körperliche Distanzierung bedeutet nicht soziale Isolation. 10:54
03.04.2020

10:54
03.04.2020
Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist auf die Bedeutung von Rücksichtnahme und Unterstützung für Ältere hin. "Die Unterstützung und der Schutz älterer Menschen, die alleine leben, ist jedermanns Sache", so WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. Niemand dürfe in der Krise zurückgelassen werden. Auch die mentale Gesundheit dürfe nicht außer Acht gelassen werden. Es sei deshalb besonders wichtig für Ältere, sozial vernetzt zu bleiben, was auch eine spezielle Aufgabe für die jüngere Generation darstelle, erklärt Kluge.