Letztes Update:
20200608123633

18:37
02.04.2020
Die Zahl der Todesopfer in der Türkei ist nach offiziellen Angaben auf 356 gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 79 Patienten gestorben, teilt Gesundheitsminister Fahrettin Koca  mit. Zudem hätten sich 2456 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert - die Zahl der offiziell in der Türkei gemeldeten Fälle steigt damit auf 18.135. Die meisten Infizierten wurden nach offiziellen Angaben in der Millionenmetropole Istanbul gemeldet

18:31
02.04.2020
Die britische Regierung will bis Ende des Monats ihre Kapazitäten für Coronavirus-Tests auf 100.000 am Tag erhöhen. Das sagte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Abend bei einer Pressekonferenz in London. Die Zahl beziehe sich auf alle Arten von Tests, so Hancock. Die Ankündigung traf bei Journalisten jedoch auf Skepsis, weil die Bemühungen, mehr Tests durchzuführen, bisher nur schleppend anliefen.
Bislang liegt Großbritannien mit der Zahl der Tests weit hinter anderen Ländern. Bis Donnerstag wurden in dem Land insgesamt rund 163.000 Menschen auf den Erreger getestet. Zum Vergleich: In Deutschland wurden bis vergangene Woche ungefähr 918.000 Tests durchgeführt

18:15
02.04.2020
Die Nato will künftig stärker zusammenarbeiten. Das Militärbündnis sei für Krisen geschaffen worden und könne in der aktuellen Corona-Krise helfen, sagt Generalsekretär Jens Stoltenberg nach einer Videokonferenz der Nato-Außenminister. Die 30 Bündnispartner hätten beschlossen, dass Oberbefehlshaber Tod D. Wolters die militärische Unterstützung in der Krise fortan koordinieren, ausbauen und beschleunigen soll. Er solle etwa Kapazitäten im Lufttransport ausmachen und sicherstellen, dass medizinische Ausrüstung geliefert werden könne, sagt Stoltenberg. Zudem solle der Amerikaner Hilfsanfragen und -angebote der Nato-Alliierten zuordnen.

17:52
02.04.2020
2300 medizinische Mitarbeiter in deutschen Krankenhäusern sind laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte das RKI der "Süddeutschen Zeitung" auf Anfrage mit. Erfasst seien in dieser Zählung nur die Mitarbeiter von Krankenhäusern, nicht die von Arztpraxen, Laboren, Senioren- und Pflegeheimen oder ambulanten Pflegediensten. Deshalb müsse von höheren Zahlen ausgegangen werden. Für eine Bestätigung war das RKI am Abend nicht mehr zu erreichen.