Letztes Update:
20200608123633

12:40
01.04.2020
Im Wolfsburger Hanns-Lilje-Heim sind mittlerweile 22 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. In den vergangenen 24 Stunden seien vier weitere Opfer dazugekommen, so eine Sprecherin der Diakonie Wolfsburg. Die Diakonie betreibt das Heim. Gleichzeitig gebe es auch gute Nachrichten: Vier Bewohner seien auf dem Weg der Besserung. "Die scheinen es tatsächlich zu schaffen." Wie viele Infizierte insgesamt in dem Heim leben, kann die Sprecherin nicht sagen. Am Montag hatte Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Dieter Mohrs von insgesamt 79 positiv getesteten Menschen gesprochen.

12:36
01.04.2020
Deutschland hat in der Coronavirus-Pandemie möglicherweise eine deutlich geringere Infektionsrate als andere europäische Länder. Das geht aus Schätzungen des Imperial College in London hervor. Die Forscher gehen aufgrund statistischer Berechnungen davon aus, dass in Deutschland am 28. März weniger als ein Prozent der Bevölkerung infiziert war. Von elf untersuchten Ländern ist die Bundesrepublik damit nach Norwegen das bislang am wenigsten stark von dem Ausbruch betroffene Land. Die höchsten Durchseuchungsraten haben demnach Spanien (rund 15 Prozent) und Italien (rund 10 Prozent). 
Die Wissenschaftler stützen sich in ihrer Analyse nur auf die Zahl der gemeldeten Todesfälle. In der Bundesrepublik sind bislang vergleichsweise wenige Menschen gestorben. Für den Bericht wurden auch die Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus berechnet. Insgesamt gehen die Forscher davon aus, dass in den elf betrachteten europäischen Ländern bis zum 31. März rund 60.000 Todesfälle verhindert werden konnten. Davon allein 38.000 in Italien

12:32
01.04.2020

Der ADAC rechnet angesichts der Corona-Beschränkungen mit deutlich weniger Verkehr. Dennoch würden die Straßen aber voraussichtlich nicht vollständig leer sein, wie eine Sprecherin sagt. Besonders am Gründonnerstag (9. April) werde voraussichtlich noch etwas auf den Straßen los sein, weil noch etliche Pendler auf dem Heimweg seien. Ebenfalls etwas mehr Verkehr wird am Ostermontag (13. April) erwartet, wenn die Pendler wieder zurück zum Arbeitsplatz fahren.