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Ein Bauarbeiter geht durch eine mobile, thermometrische Desinfektionskabine auf einer Baustelle. Foto: Xiong Qi/XinHua/dpa

05:59
01.04.2020
In China ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen im Vergleich zum Vortag wegen einer neuen Zählweise deutlich gestiegen. Laut Daten der Pekinger Gesundheitskommission wurden erstmals auch solche Menschen in die offizielle Statistik aufgenommen, die zwar positiv getestet wurden, aber keine Symptome zeigten. Nach Angaben der Kommission gibt es im Vergleich zu gestern 130 neue Nachweise dieser Art. Insgesamt stünden derzeit 1367 "asymptomatische" Fälle unter Beobachtung.

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Symptomen stieg den offiziellen Daten zufolge um 36, wovon 35 bei Menschen nachgewiesen wurden, die aus dem Ausland nach China eingereist waren. Erneut wurden auch sieben Todesfälle gemeldet. Als Gesamtzahl nachgewiesener Infektionen auf dem chinesischen Festland werden 81.554 Fälle genannt. Zudem scheint unklar, inwieweit die offizielle Statistik die wahre Lage spiegelt und wie hoch die Dunkelziffer ist. Für Zweifel sorgt so etwa, dass China die Zählweise schon in den vergangenen Monaten mehrfach geändert hatte. 

05:46
01.04.2020
In Panama dürfen Männer und Frauen nicht mehr am selben Tag ihre Häuser verlassen. Diese neue Maßnahme zur Vermeidung von sozialen Kontakten trat heute in Kraft. Zur Begründung heißt es, zu viele Menschen hätten die bisher geltende Ausgangsbeschränkung missachtet. Jedem stehen demnach jeden Tag zwei bestimmte Stunden zwischen 6.30 und 19.30 Uhr draußen zu, um Dinge des Grundbedarfs einzukaufen - welche zwei Stunden, hängt von der letzten Ziffer der Ausweisnummer ab.

Panamaische Aktivisten für die Rechte von Trans-Menschen äußern die Sorge, Menschen mit einer anderen Geschlechtszugehörigkeit als der, die in ihrem Ausweis steht, könnten unter der neuen Maßnahme Probleme bekommen.In Panama sind bisher 1181 Infektionen und 30 Todesfälle bestätigt. Das kleine Land zwischen Kolumbien und Costa Rica mit nur etwa vier Millionen Einwohnern gehört damit zu den lateinamerikanischen Staaten mit den meisten bekannten Fällen.