UPDATE | Corona-Drama auf Kreuzfahrtschiff: Das Tauziehen um das Schicksal von mehreren Tausend Passagieren auf der "Zaandam", die Kurs auf Florida nimmt, geht weiter. Floridas Gouverneur Ron Desantis will das Schiff nicht in den Hafen von Fort Lauderdale einlaufen lassen. Auch die Bezirkskommission stellt sich quer. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, sich in das Tauziehen einzuschalten. Trump sagt, er werde bald mit Ron Desantis sprechen. "Ich werde tun, was das Richtige ist - nicht nur für uns, sondern für Menschlichkeit."
Unterdessen warnt der Präsident der Reederei Holland America Line, Orlando Ashford, vor weiteren Todesfällen auf dem Schiff. "Es sind schon vier Gäste gestorben und ich befürchte, dass weitere Menschenleben auf dem Spiel stehen", schreibt er auf der Internetseite seines Unternehmens, das die "Zaandam" und das Schwesterschiff "Rotterdam" betreibt. Beide Schiffe sind derzeit zusammen unterwegs in der Karibik und haben 2500 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord. Darunter sind auch etwa 80 Deutsche und mehr als 200 Briten.