Letztes Update:
20200608123633

21:42
31.03.2020
Die US-Börsen haben nach einer zuletzt rasanten Erholungsrally einen kleinen Teil ihrer Gewinne wieder abgegeben. Die Anleger agierten angesichts des Coronavirus vorsichtiger. Vor allem in der letzten Handelsstunde kam es verstärkt zu Aktienverkäufen.
Die Aussicht auf ein womöglich viertes Hilfspaket, dieses Mal für die Infrastruktur, stützte nur bedingt; ebenso wie schwache, aber dennoch besser als erwartet ausgefallene Stimmungsdaten von Unternehmen und Verbrauchern. Der Dow Jones Industrial schloss letztlich mit minus 1,84 Prozent auf 21.917,16 Punkte knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief.

19:48
31.03.2020
Die Fußball-Profis des Drittligisten KFC Uerdingen sind bereit, finanzielle Einbußen hinzunehmen. "Wir als Spieler waren immer bereit, unseren solidarischen Beitrag in dieser Krise zu leisten, haben unsere grundsätzliche Bereitschaft auf Gehaltsverzicht signalisiert und Angebote für den Verein ausgearbeitet", erklärte Kapitän Jan Kirchhoff auf der Internetseite des Clubs.
Uerdingens Geschäftsführer Frank Strüver hatte am Vortag der "Rheinischen Post" gesagt: "Wir sind verwundert darüber, dass bei den Spielern der Solidaritätsgedanke noch nicht so ausgeprägt zu sein scheint, wie es europaweit in der gesamten Gesellschaft der Fall ist." Nun hieß es in der KFC-Mitteilung, dass die angestoßene Solidaritätsdebatte nicht das Ziel hatte, die Mannschaft oder gar einzelne Personen bloßzustellen.

19:02
31.03.2020
In einem Obdachlosenheim in Lettlands Hauptstadt Riga ist eine große Anzahl an Infektionen aufgetreten. In dem von einer religiösen Einrichtung betriebenen Heim wurden 27 Fälle durch Tests bestätigt, teilt Gesundheitsministerin Ilze Vinkele mit. Infiziert seien sowohl Bewohner als auch Mitarbeiter. Das gesamte Heim wurde für 14 Tage unter Quarantäne gestellt und wird von der Stadtverwaltung überwacht. Wie das Virus in das Gebäude gelangt ist, ist noch unklar. 

Nach Angaben der Stadtverwaltung von Riga befinden sich rund 100 Menschen in dem Heim unter Quarantäne, sie werden medizinisch versorgt. Der lettische Rundfunk berichtet, dass sich nach Einschätzung von Epidemiologen alle infiziert haben könnten. In Lettland gibt es bislang 398 nachgewiesene Infektionsfälle. Die Regierung in Riga hat bis Ostern den Notstand ausgerufen und erwägt, den Ausnahmezustand um bis zu drei Monate zu verlängern.