Bei der Rückholaktion für im Ausland gestrandete Touristen sind die Maschinen des Ferienfliegers Condor voll besetzt. "Die Leute sind extrem erleichtert", berichtet eine Sprecherin. In einer Mischung aus dem eigenen Flugprogramm, Rückholflügen der Veranstalter und einsetzend auch der "Luftbrücke" der Bundesregierung werde Condor in den nächsten Tagen rund 50.000 Urlauber zurückholen, erklärt die Sprecherin.
Betroffen sind vor allem Urlauber in Marokko, der Dominikanischen Republik, auf den Philippinen, in Ägypten, auf den Malediven, Malta und in Argentinien. Nach Schätzungen des Auswärtigen Amts sind noch weit mehr als 100.000 Deutsche im Ausland unterwegs. Die "Luftbrücke" soll bis weit in die nächste Woche dauern. Für die Flüge will die Regierung bis zu 50 Millionen Euro ausgeben.