Letztes Update:
20200608123633

09:20
28.03.2020
Jeder zweite Deutsche hätte nichts gegen die Nutzung von Handy-Daten im Kampf gegen das Coronavirus. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur halten 50 Prozent die Ortung von Kontaktpersonen von Infizierten über die Standortdaten für sinnvoll. Nur 38 Prozent fänden das unangemessen, 12 Prozent machten keine Angaben. 
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte ursprünglich geplant, den Gesundheitsbehörden bei einer "epidemischen Lage von nationaler Tragweite" zu erlauben, Kontaktpersonen von Erkrankten anhand von Handy-Standortdaten zu ermitteln. Nach heftiger Kritik aus der Opposition, aber auch der SPD, stellte Spahn diese Pläne bei der Änderung des Infektionsschutzgesetzes zunächst zurück. Unionspolitiker haben nun einen neuen Vorschlag ins Gespräch gebracht. Sie wollen möglichst bald eine App einsetzen, die Bürger freiwillig auf ihrem Handy installieren können.

05:56
28.03.2020
Die Luftverschmutzung in Großstädten Europas ist seit der Einführung von Ausgangsbeschränkungen nach Daten der europäischen Raumfahrtagentur Esa zurückgegangen. Satellitendaten hätten einen starken Rückgang der Stickstoffdioxid-Konzentrationen insbesondere in Mailand, Paris und Madrid gezeigt, teilt die Esa mit. 
Die Animation der Esa zeigt die Daten vom 14. bis 25. März 2020 im Vergleich zum Monatsdurchschnitt der Werte seit 2019. Die Konzentration von Stickstoffdioxid (NO2) verändere sich wegen Wetterschwankungen täglich, erklärt Henk Eskes vom Königlich-Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI).

"Ältere und vorerkrankten Menschen wirksam vor einer Infektion schützen, bis es einen Impfstoff gibt": Helge Braun im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archiv