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Foto: Jonas Walzberg/dpa

13:09
04.05.2022
Nach "Partygate" kommt "Beergate": Kurz vor den anstehenden Regionalwahlen in Großbritannien muss sich auch Oppositionsführer Keir Starmer für eine gesellige Runde in Zeiten des Corona-Lockdowns verteidigen. Der Chef der Labour-Partei wies in einem Interview mit dem Sender ITV zurück, dabei Regeln gebrochen zu haben.
Konkret geht es um den Abend einer Wahlkampfreise ins nordenglische Durham im April vergangenen Jahres, als Restaurants noch weitgehend geschlossen hatten und strenge Kontaktbeschränkungen galten - mit Ausnahmen für Arbeitstreffen. Aufnahmen davon tauchten in diversen Medien auf, insbesondere die konservative "Daily Mail" bringt seit Tagen umfangreiche Stücke zu dem so betitelten "Beergate"-Vorfall.
Starmers Erklärung lautet, er habe mit seinem Wahlkampf-Team im Büro Curry bestellt, während der Arbeit gegessen und ein Bier getrunken. Er wies auf ein Statement der Polizei Durham hin, die zuvor mitgeteilt hatte, nicht zu dem Vorfall zu ermitteln. Die Polizei habe ihn auch nicht kontaktiert, sagte der Sozialdemokrat.

Jessica Taylor/Uk Parliament/PA Media/dpa