Letztes Update:
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Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

12:39
03.05.2022
Die relativ neu entdeckten Omikron-Untervarianten BA.4 und BA.5 dürften nach Einschätzung des Virologen Christian Drosten in Deutschland vorerst nicht zu einem großem Problem werden. Das sagt der Direktor des Virologie-Instituts der Charité in Berlin in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Er begründet dies mit den bisherigen Wellen durch die Omikron-Subtypen BA.1 und BA.2 hierzulande. 
Außerdem komme nun mit dem Sommer der Temperatureffekt hinzu, der das Infektionsgeschehen dämpfe. "Ich erwarte schon, dass BA.4/5 auch zahlenmäßig zunehmen werden, aber innerhalb von einer Gesamtzahl, die sehr niedrig ist." 
In Deutschland ist nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) mittlerweile BA.2 klar vorherrschend. Weitere Varianten werden sehr selten gefunden, allerdings werden auch nicht alle positiven Proben dahingehend untersucht.

Foto: Kay Nietfeld/dpa

11:59
03.05.2022
Die Covid-Impfung und die Pille gegen einen schweren Verlauf der Krankheit haben den US-Pharmariesen Pfizer angetrieben. Der Umsatz kletterte im ersten Jahresviertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 80 Prozent auf knapp 25,7 Milliarden Dollar (24,4 Mrd Euro), wie der Konzern mitteilt. Rechnet man beide Mittel heraus, betrug das Wachstum aus eigener Kraft 2 Prozent. Unter dem Strich verdiente der weltgrößte Arzneimittelhersteller knapp 7,9 Milliarden Dollar. Das waren 61 Prozent mehr. Damit schnitt Pfizer besser ab als erwartet. Für das Gesamtjahr bestätigte der Vorstand seine Umsatzerwartungen für den Konzern und die Prognosen für seine beiden Covid-Präparate.