Um in der Hochsaison überfüllte Strände und Parkplätze an der niedersächsischen Nordseeküste zu vermeiden, haben Touristiker technisch aufgerüstet: Gäste und Fahrzeuge werden mit Hilfe von Sensoren gezählt und die Daten zur Ansicht im Internet aufbereitet, wie die Marketingorganisation Die Nordsee mitteilt. Gäste können so in Echtzeit auf den Internetseiten und vor Ort auf Monitoren das Besucheraufkommen in den Ferienorten verfolgen.
Wird eine bestimmte Auslastungsgrenze erreicht, sollen den Gästen Alternativen aufgezeigt werden, sagt Jonas Hinrichs, Sprecher von Die Nordsee. Die Nordsee GmbH hatte die Vorbereitungen für das Digitalisierungsprojekt während der Corona-Pandemie im Mai 2021 gestartet.