Nach etlichen Wochen Pause ist die
"Partygate"-Affäre um verbotene Lockdown-Partys des britischen Premiers
Boris Johnson auf die politische Agenda Londons zurückgekehrt. Downing Street wies am Osterwochenende einen Bericht zurück, wonach Johnson bei einem von der Polizei untersuchten Anlass die Feierei in seinem Amtssitz initiiert, Kollegen versammelt und Getränke eingeschenkt haben soll.
Am Dienstag, wenn das britische Parlament aus der Osterpause zurückkehrt, wird im Unterhaus
eine Erklärung des Regierungschefs erwartet. Johnson hatte in der vergangenen Woche wegen einer der Partys einen Strafgeldbescheid der Polizei erhalten. Damit gilt er als erster amtierender Premierminister, der gegen das Gesetz verstoßen hat.