Letztes Update:
20220418044107

03:26
18.04.2022
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 808,8 an. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 20.482 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 11 Todesfälle verzeichnet.
Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Auch an Feiertagen sind weniger Meldungen zu erwarten. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

02:14
18.04.2022
Shanghai meldet die ersten drei Toten durch das Coronavirus in dem jüngsten Ausbruch in der ostchinesischen Hafenstadt. Wie die Stadtregierung mitteilt, handele es sich um drei ältere Patienten, die auch anderweitig krank gewesen seien. Ihr Alter wird mit 89 bis 91 Jahre angegeben. 
Zuletzt hatte die Provinz Jilin in Nordostchina Mitte März zwei Covid-Tote gemeldet, die als die ersten in China seit mehr als einem Jahr galten. Allerdings gibt es Unklarheiten, welche Todesursachen gerade bei älteren oder chronisch Kranken angegeben werden und welche Fälle dann tatsächlich in der Covid-Statistik auftauchen.

10:19
17.04.2022
Die Warnungen von Karl Lauterbach vor einer "Killervariante" stoßen auf Kritik. Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit schreibt auf Twitter: "Was sind eigentlich diese Killervarianten?" Er habe diese Beschreibung für Coronavirus-Varianten bisher weder bei der Weltgesundheitsorganisation noch bei der EU-Gesundheitsbehörde ECDC oder der amerikanischen CDC gefunden. Der CDU-Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel twittert mit Bezug auf die Lauterbach-Aussagen: "Er müsste doch eigentlich aus seinen Fehlern und Fehleinschätzungen gelernt haben."