Letztes Update:
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11:47
30.03.2022
UPDATE | Eltern aus Neuss haben keine Chance, Schadenersatz für die Corona-Quarantäne ihrer fünfjährigen Tochter zu bekommen. Das haben Richterinnen des Düsseldorfer Landgerichts der Mutter deutlich gemacht. Bei dem Mädchen habe ein Ansteckungsverdacht bestanden. Daher sei die Quarantäne zu Recht vom Rhein-Kreis Neuss angeordnet worden, so die Vorsitzende Richterin. Dass die PCR-Tests schließlich negativ gewesen seien, spiele nach dem Infektionsschutzgesetz keine Rolle. Außerdem hätten die Eltern nicht gegen die Stadt Neuss, sondern den Kreis klagen müssen, der die Maßnahmen verhängt habe. Die Eltern hatten für jeden Quarantänetag 250 Euro (insgesamt 7000 Euro) Schmerzensgeld gefordert. Das Urteil soll am 18. Mai verkündet werden. 
Dreimal musste die Tochter nach einem mutmaßlichen Kontakt zu einem coronapositiven Kita-Kind im Frühjahr 2021 in häusliche Quarantäne. Die Eltern hatten behauptet, ihr Kind habe während der 28 Tage schwere seelische Schäden erlitten. Dies schlossen sie aus Wutanfällen und Aggressivität des Mädchens. Ein Gutachten eines Psychiaters oder Psychologen konnten sie nicht vorweisen. 

Die 36-jährige Mutter der fünfjährigen Tochter aus Neuss als Klägerin im Landgericht Düsseldorf. Foto: Martin Höke/dpa 

11:25
30.03.2022
Auch ihn hat es erwischt: Carlos Ancelotti, Trainer der spanischen Spitzenmannschaft Real Madrid, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und hat sich in häusliche Quarantäne begeben. Das teilt der Club mit. Der 62-Jährige habe "einige Krankheitssymptome" und werde solange zuhause bleiben, bis diese auskuriert seien, berichtete die Zeitung Mundo Deportivo. 
Nach den derzeitigen in Spanien geltenden Corona-Auflagen muss Ancelotti sieben Tage seit dem letzten Kontakt mit einem Corona-Kranken in häuslicher Isolation bleiben. Dies gilt für alle über 60. Es wurde nicht mitgeteilt, wann sich Ancelotti infiziert haben könnte.