Letztes Update:
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23:20
29.03.2022
Louis van Gaal wird nicht zur Gruppenauslosung der Fußball-Weltmeisterschaft nach Katar fliegen. Nach seiner Corona-Infektion in der vergangenen Woche könne er noch nicht den zur Einreise ins WM-Gastgeberland notwendigen negativen PCR-Test vorlegen, berichtet der Trainer der niederländischen Nationalmannschaft nach dem 1:1 gegen Deutschland in Amsterdam.

Der 70-Jährige wurde in der Vorwoche positiv auf das Coronavirus getestet, konnte aber nach einigen Tagen in der Isolation sowohl beim 4:2 gegen Dänemark als auch beim Remis gegen die DFB-Elf die Oranje-Auswahl im Stadion betreuen. Statt van Gaal wird sein Assistent Danny Blind nach Doha reisen. Die Niederlande sind bei der Auslosung wie die deutsche Mannschaft im zweitbesten Topf gesetzt.

Foto: Federico Gambarini/dpa

18:59
29.03.2022
Die US-Arzneimittelbehörde FDA lässt eine zweite Auffrischungsimpfung für Erwachsene ab 50 Jahren und immungeschwächte Menschen zu. Die Notfallzulassungen für die Auffrischungsimpfungen mit den Wirkstoffen des deutschen Unternehmens Biontech und seinem US-Partner Pfizer sowie des US-Unternehmens Moderna seien entsprechend aktualisiert worden, so die FDA. Menschen ab 50 Jahren und immungeschwächte Menschen ab 12 Jahren könnten sich frühestens vier Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung nun eine zweite verabreichen lassen. Rund 97 Millionen Menschen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, haben bislang eine Auffrischungsimpfung erhalten.

18:20
29.03.2022
In der vorerst letzten regulären Folge des NDR-Podcasts "Coronavirus-Update" haben die Wissenschaftler Christian Drosten und Sandra Ciesek einen Blick in die Pandemie-Zukunft geworfen und die weiter große Bedeutung von Masken betont. "Die Zahlen werden sicherlich zumindest bis zu den Osterferien oder ein, zwei Wochen danach noch relativ hoch bleiben", sagte der Virologe Drosten in dem Podcast. Derzeit profitiere man vom Haupteffekt durch die Impfung und von der Abmilderung der Krankheitsschwere bei Omikron.
"Wir können jetzt schon sagen, die Situation ist dadurch deutlich besser geworden. Sie ist aber nicht komplett aufgelöst", gab der Experte von der Berliner Charité zu bedenken. Man erkenne derzeit einen linearen Anstieg bei den Krankenhauseinweisungen und eine Verlagerung zu höheren Altersgruppen. Deswegen gehe er davon aus, dass sich demnächst die Intensivstationen wieder stärker füllten und mehr Todesfälle zu verzeichnen seien – möglicherweise bis etwa Mitte Mai. Die Virologin Ciesek vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main fügte hinzu, wenn die Infektionszahlen wie aktuell wieder stiegen, sei es "natürlich schlecht, wenn man dann noch zusätzlich Maßnahmen aufhebt und damit das noch ankurbelt".